Jul 08 2019

Turnierbericht Köln

Die Kirche „kickt“ hieß am vergangenen Sonntag – die Ruhrpott-Söldner waren dabei und kam gegen 08:30 Uhr an der Spielstätte an.

Wir wurden in Gruppe A mit folgenden Mannschaften eingeteilt: Borussia Hohenlind (amtierender Turniersieger), Gold Krämer Stiftung 1, SpVg Wahn-Grengel und die DJK aus Ommerborn, gespielt wurde je 1x 15 min.

Um 09:00 Uhr trafen sich alle Übungsleiter zur Vorbesprechung, ehe es dann um 09.30 Uhr richtig losging. Wir hatten direkt das erste Spiel gegen die Borussia aus Hohenlind. Hohenlind ging durch einen Abwehrfehler früh in Führung. Kurze Zeit später traf Michel mit einem Sonntagsschuss zum Ausgleich! Beide Teams hatten noch Chancen, konnten diese aber nicht nutzen. So blieb es bei dem 1:1, mit dem wir sehr gut leben konnten.

Unsere Leistung war verbesserungswürdig und wir hatten viel vor in den nächsten Spielen. Der zweite Gegner war die DJK aus Ommerborn. Hier kamen wir überhaupt nicht ins Spiel und die Abwehr erwies sich nicht als konkurrenzfähig. Ommerborn ging innerhalb von wenigen Minuten mit 0:2 in Führung. Wir wurden nach und nach „wacher“, konnten aber keine klaren Chancen herausspielen. Wenn wir vor dem Tor waren, fehlte der nötige Pass oder der nötige Schuss aufs Tor. Ommerborn spielte die Zeit mit unnötigen Fouls oder Zeitspiel herunter. Kurz vor Ende gab es eine kleine verbale Auseinandersetzung zwischen Dennis und einem Spieler von Ommerborn. Dennis soll den Spieler von Ommerborn angeblich gefoult haben. Der Schiedsrichter verneinte dies und der Spieler Ommerborns wandte sich mit nicht schönen Worten an uns. Nach dem Spiel entschuldigte sich der Spieler von Ommerborn bei Dennis. Fakt zum Spiel ist wie immer: Es hätte mehr bei uns passieren können, wenn….

Drittes Spiel gegen die Gold-Krämer-Stiftung: Mehr Passspiel und mehr Kommunikation, hatten wir uns für dieses Spiel vorgenommen. Wir hatten den Gegner eigentlich im Griff, spielten gut zusammen und hatten mehrere Spielzüge nach vorne! Leider fehlte hier wieder der letzte Schuss aufs Tor oder der nötige Pass zum freistehenden Mitspieler. Warum hatten wir die Gegner nur eigentlich im Griff? Die Gold-Krämer-Stiftung hatte eine Chance und diese haben sie verwandelt – 0:1 verloren!

Es gab deutliche Worte unseres Kapitäns David. Die Spielweise ist so nicht zu akzeptieren, wenn wir noch Punkte einfahren wollen.
Im letzten Gruppenspiel ging es gegen die Mannschaft aus Wahn-Grengel. Wahn-Grengel spielte sehr hart und körperbetont, dennoch größtenteils fair. Wir hatten die Überhand und ließen maximal ein paar Chancen zu. Wahn-Grengel wusste sich letztens Endes (deren Angreifer) nur mit Fouls zu wehren. Deren Kapitän versuchte jedoch durchgehend die Mannschaft zu beruhigen. Nach einer Kopfballvorlage von David und der Unsicherheit von Wahn-Grengel erzielte Michel das entscheidende 1:0! Der Schuss war eigentlich haltbar. Die Mannschaft taufte dieses Tor mit dem Namen „Lutschertor“! Die Stimmung war also gut!

Vor dem Mittagessen gab es einen Impuls wo der Vorstand des Veranstalters ein paar Worte an die Mannschaften gerichtet hat und gesungen und gebetet wurde. Jetzt bekommen alle Mannschaften Mittagessen und Wasser … NEIN, wir leider nicht. Die Schlange am provisorischen Kiosk war so lang, dass wir ein wenig gewartet haben. Nach 20-30 Minuten stellten wir uns dann auch an. Leider vergeblich. Es gab nichts mehr zu Essen oder Wasser zum Trinken. Es gab nur noch Getränke und/oder Snacks zu kaufen, dieser dafür aber reichlich!

Die Gruppenphase war durch und wir traten in der Endrunde (Spiel um Platz 7) gegen den viertplatzierten aus der Gruppe B an. In diesem Fall spielten wir gegen die Mannschaft aus Zündorf.

Es sollte ein besonderes Spiel werden in Bezug auf die Herangehensweise des Gegners. Diese fragten unseren Kapitän David, ob es möglich wäre einen Spieler mehr aufs Feld zu nehmen, da dieser nicht richtig mitspielen könnte, sich aber über die Teilnahme am Spiel sehr freuen würde. Wir willigten ein und das Spiel begann. 6 unserer Feldspieler gegen 7 Feldspieler aus Zündorf. Wir hatten sehr viele Chancen, trafen aber das Tor nicht oder der Torwart hat mit Glück und Können den Ball gehalten. Zündorf war in der Offensive mit 4 Spielern. 1 Spieler hat den Ball an allen unserer Spieler vorbei gedribbelt und spielte den Pass zu den vermeidlich „schwachen“ Mitspielern. 0:1 hieß es nach 3 Minuten für den Gegner. Wir konnten das Spiel zwar zu einem 3:1 drehen, aber der Gegner hatte kurz nach Spielbeginn den vermeidlich schwachen Spieler ausgewechselt (nachdem aufgefallen war, dass sogar 8 Spieler auf dem Feld standen). Wir liefen dem Ball und Gegner hinterher. Unser Torwart Fabian wies uns auf die Auswechslung des Gegners hin und wir sprachen mit dem Schiedsrichter sowie mit dem Gegner, dass wir so nicht weiterspielen können. Zündorf war so nett und nahm ein Spieler wieder runter. Um sich einen Vorteil zu verschaffen, brauch es nicht immer gute Spielzüge oder ähnliches, Dreistigkeit und Cleverness reiche schon!

In der Gesamttabelle wurden wir also siebter. Es hätte mehr sein können, wenn …

Vielen Dank an die Fahrer an diesem Tage und an Sebastian Spitzer fürs coachen.